Rieden

 

Die geologische Vielfalt auf engstem Raum bildet die Grundlage für die Kelterung terroirgeprägter Weine. Unsere Weine sind ein Abbild der jeweiligen Lage und dem regionalen Mikroklima.

 

Stiegelstal (mit Subriede Glauberkreuz)

Die Riede Stiegeltal liegt am talseitigen Ende des Buchenthals. Der Name läßt sich bis 1377 zurückverfolgen, als ein Hans Stiegler als Verwalter des Gutes Arnsdorf aufscheint. Der obere Teil der Riede wird oft als Glauberkreuz bezeichnet u. bezieht sich auf ein dort befindliches Marterl.

Die große Lage ist recht vielfältig aufgebaut, zumeist handelt es sich um  Hangschuttablagerungen aus Paragneis mit hohem Quarzanteil des Dunkelsteinerwaldes. Zusätzlich brachte der Buchentalbach Material aus Amphibolith und Gföhler Gneis in die Böden des Stiegeltals.

Der tiefgründige, wüchsige Boden mit ausgeglichenen Nährstoff- u. Wasserhaushalt bringt feinwürzige, gut strukturierte Weine mit langer Lagerfähigkeit.

Sorten: Grüner Veltliner, Rivaner, Muskateller, Riesling, Zweigelt

 

Buchental

Beeinflusst vom Schüttkegel des Buchentalbaches, ansonsten tiefgründige lehmige Sandböden mit mehr oder weniger Lössanteil. Hier wechselt der Gneis im Untergrund immer mehr zu den tiefgründigen Donausedimenten.

Sorten: Grüner Veltliner

 

Mitterbirg

Geprägt von nacheiszeitlichen Sand- und Kiesablagerungen der Donau sowie vom Schüttkegel des Buchentalbaches.Die Reben treiben ihre Wurzeln viele Meter tief in verborgene Sedimentschichten. Es sind dies gut durchlässige, leicht erwärmbare Böden.

Die Böden dort spiegeln die Donaudynamik wider.-Feine Sande deuten auf langsame Fließgeschwindikeit während der Ablagerung hin, die unterlagerten Schotter wurden dagegen bei hoher Fließgeschwindikeit abgelagert.

Sorten: Grüner Veltliner, Chardonnayöden.